Irland

Reisebericht: Einmal um den Ring of Kerry

8. September 2015

Nachdem ich mich schweren Herzens von der entzückenden Hafenstadt Cobh getrennt habe, brachte uns unser Mietauto zum Ausgangspunkt des nächsten Highlights unserer Reise durch Irland, dem berühmten Ring of Kerry.

Die Panoramastraße, die auf knapp 200 Kilometer rund um die Iveragh-Halbinsel führt, ist ein wahres Naturspektakel. Satte grüne Landschaften, steile Klippen, tosende Wellen – Irland präsentiert sich hier von seiner besten Seite.

Ring of Kerry Irland

Los geht’s!

Ausgangspunkt für den Ring of Kerry ist die 15.000 Einwohner Stadt Killarney. Aufgrund der engen Straßen, empfiehlt es sich, den Ring of Kerry gegen den Uhrzeigersinn zu fahren. Reisebusse dürfen nämlich nur im Uhrzeigersinn um die Halbinsel fahren und halten einen somit nicht auf. Die Strecke bietet zahlreiche Möglichkeiten, um mal kurz stehen zu bleiben, auszusteigen, die frische Brise des Meeres einzuatmen und die Schönheit der Natur zu bestaunen.

Ring of Kerry Irland

Ring of Kerry Irland

Eine Insel (fast) für mich allein

Ein Highlight war für mich definitiv Valentia Island. Über eine Brücke gelangt man von Portmagee aus auf die 650 Einwohner zählende Insel. Hier sind die Wiesen gleich noch grüner, die Straßen noch enger und die Menschen noch seltener als auf der Iveragh-Halbinsel. Nach einem kurzen Stopp beim Bray Head, wo wir den Ausblick auf die Skellig Islands genossen, machten wir uns auf, Valentia Island zu umrunden.

Valentia Island Ring of Kerry Irland
Brücke nach Valentia Island

Valentia Island Ring of Kerry Irland

Valentia Island Ring of Kerry Irland
Blick auf die Skellig Islands

Durch Zufall entdeckten wir die Einfahrt zum Geokaun Mountain und den Fogher Cliffs. Für fünf Euro kann man zu den drei Aussichtspunkten fahren, wobei jener bei den Fogher Cliffs (Foto zu Beginn des Beitrags) ganz klar mein persönliches Highlight war.

Valentia Island Ring of Kerry Irland
Geokaun Mountain

Ring of Kerry Irland

Ab an die Strände

Nach Valentia Island ging es über den Skellig Ring weiter nach Waterville, jener Stadt, in der Charlie Chaplin mehrere seiner Urlaube verbrachte. Nach einem kurzen Snack machten wir uns auf in den Derrynane National Park, wo sich malerische Strände aneinanderreihen und die Iren auch bei knapp 17 Grad am Strand liegen und im Meer baden.

Ring of Kerry Irland

Derrynane Beach Ring of Kerry Irland
Derrynane Beach

Die Damen Aussicht

Entlang der Küste ging es zurück in Richtung Killarney. Unser letzter Stopp war der Lady’s View inmitten des Killarney National Park. Von hier aus hat man einen sagenhaften Blick auf den Nationalpark mit seinen drei Seen Lough Leane, Muckross Lake und Upper Lake.

Killarney National Park Ring of Kerry Irland
Lady’s View im Killarney National Park
Killarney National Park Ring of Kerry Irland
Blick auf die drei Seen des Killarney National Park

Worte können die Schönheit der Natur, der man bei einer Fahrt über den Ring of Kerry begegnet, nicht einmal annähernd beschreiben. Ich hätte bei jeder Kurve und jedem Blick auf die tosenden Wellen, die gegen die steilen Klippen schlugen, „Stopp“ schreien, aus dem Auto springen und unzählige Fotos machen können. Der Ring of Kerry ist ein Muss für jeden, der Irland kennenlernen und verstehen will, warum das Land auch die grüne Insel genannt wird.

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