Schottland

Reisebericht: Ein Tag in Glasgow

Im direkten Vergleich mit der schottischen Hauptstadt Edinburgh steht Glasgow, die mit knapp 600.000 Einwohnern größte Stadt Schottlands, schlecht da. Bei genauer Betrachtung findet man aber auch in der als Arbeiterstadt bekannten City of Glasgow zahlreiche Hingucker und vor allem tolle Restaurants und Shoppingmöglichkeiten!

Bevor es für mich im April nach Edinburgh ging, verbrachte ich einen Tag in Glasgow. Auch hier findet sich das mittelalterliche Flair, das in Edinburgh allgegenwärtig ist, zwar in abgeschwächter Form, charmant ist die Stadt aber alle mal. Denn auch hier beeindruckt die Architektur der bekanntesten Sehenswürdigkeiten: die Glasgow Cathedral, das Riverside Museum, der Kelvingrove Park, der George Square, der People’s Palace und natürlich nicht zu vergessen die imposante Glasgow University.

Kelvingrove Art Gallery and Museum Glasgow

Glasgow City Chambers am George Square Glasgow

Sir Walter Scott Statue am George Square Glasgow

Glasgow University

Eine Stadt im Aufschwung

Glasgow, das immer wieder als Arbeiterstadt bezeichnet wird, hat sich in den letzten Jahren zu einer Kultur- und Shoppgingmetropole entwickelt. Zahlreiche Museen und Shoppingcenter ziehen Touristen an. Leider blieb bei meinem Kurzbesuch weder für das eine noch das andere genug Zeit. Um einen  ersten Überblick über die Stadt zu bekommen und die Highlights (von außen) zu sehen, reichen eineinhalb Tage meiner Meinung nach aber.

St. Andrew's Cathedral Glasgow

Glasgow

Alstadt Glasgow

St. George's Tron Glasgow

Die Stadt ist kompakt und alle Sehenswürdigkeiten lassen sich bequem zu Fuß erreichen. Beim Spaziergang durch Glasgow fallen einem bereits nach kurzer Zeit die zahlreichen einladenden Lokale und Restaurants auf, die sich beinahe nahtlos aneinanderreihen.

Buchanan Street Glasgow

People's Palace im Glasgow Green

Glockenturm der Tolbooth von Glasgow

Obwohl Glasgow Charme hat, bin ich nicht so richtig mit der Stadt warm geworden. Vielleicht war der Aufenthalt dafür zu kurz. Die Sehenswürdigkeiten geben tolle Fotomotive ab, die Restaurants sorgen für kulinarische Genüsse, dennoch werde ich Glasgow vermutlich so schnell nicht noch einmal besuchen. Wenn man aber in der Gegend ist, sollte man auf jeden Fall einen Abstecher hin machen.

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Aussicht am Grand Canyon

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4 Kommentare

  • Christian Ö.

    Ich war grade während meiner Schottland-Rundreise für zwei Tage in Glasgow und kann mich mit deinem Kurzbericht bis auf einen Punkt voll identifizieren. Ich habe es so empfunden, dass die Sehenswürdigkeiten extrem weit verstreut liegen, was insbesondere durch das unglaublich komplizierte Bussystem blöd ist (die Subway deckt ja leider nur einen kleinen Teil der Stadt ab). Habe mehrmals auf Taxis zurückgegriffen, was ich normal verabscheue. Aber natürlich kommt es auch immer drauf an, was man genau sehen will. Mir waren zB neben der Altstadt noch die Jugendstilgebäude, die Stadien und das Riverside-Museum wichtig. Auch mein Fazit: einmal sehen ist schon zu empfehlen, aber an Edinburgh kommt Glasgow lang nicht heran. :)

    • Christine

      Ja, die Weitläufigkeit ist mir auch aufgefallen! Eine Rundreise steht bei mir auch noch auf der Wunschliste, vielleicht werd ich ja beim zweiten Anlauf mit Glasgow warm ;-)

  • Miriam

    Hi Christine, voll interessant was du über Glasgow zu sagen hast. Ich war gerade im September 2 Wochen in Schottland, aber Glasgow stand da nicht auf der Liste! ;) Ich hab auch drei Beiträge über Schottland geschrieben – würd mich freuen wenn du sie dir durchliest und mir ein Feedback da lässt. Fange gerade an mit dem Bloggen und freu mich über jeden Kommentar! :) Dein Blog kommt jetzt erst einmal sofort auf meine Blogroll und dann stöbere ich noch ein wenig bei dir .. ;)

    GLG Miriam
    http://www.enemenemimi.com

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