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Buchtipp: Der Augenjäger von Sebastian Fitzek

20. September 2014

Nachdem mir Der Augensammler von Sebastian Fitzek so gut gefallen hat, war klar, ich brauche den Nachfolger! Wobei, als direkte Fortsetzung verkauft Fitzek sein Buch nicht. Es handle sich um ein eigenständiges Buch, dass man auch lesen kann, wenn man den Augensammler nicht kennt.

Dennoch empfehle ich jedem der vorhat, Der Augenjäger zu lesen, zuvor einen Blick auf Der Augensammler zu werfen. Denn die Geschichte um Alexander Zorbach und Alina Gregoriev ist dann um einiges komplexer und spannender.

Lesen - Sebastian Fitze - Der Augenjäger(c) Droemer Knaur

Titel: Der Augenjäger – Autor: Sebastian Fitzek – Erscheinungsjahr: 2012 –
Verlag: Droemer Knaur – Seiten: 432

Das Buch schließt nicht nahtlos an seinen Vorgänger an, sondern macht einen kleinen Zeitsprung. Wir erfahren, wie es mit Alina nach den Geschehnissen weitergeht und ob Alexander die Rettung seines Sohnes gelungen ist. Der Augensammler spielt in diesem Buch eigentlich nur eine Nebenrolle. Vielmehr geht es um einen Serienvergewaltiger, den Augenjäger, der junge Frauen entführt, ihnen das Augenlicht raubt und sie missbraucht. Die Frauen sind von den Ereignissen so traumatisiert, dass ihnen nur der Selbstmord bleibt.

Doch es gibt eine Verbindung  zwischen dem Augenjäger und dem Augensammler. Alina soll der Polizei helfen, diese aufzudecken und gerät so selbst in die Fänge des Jägers. Alinas Entführung aber erweckt Alexander aus seinem Wachkoma, fortan macht er sich auf die Suche nach den Tätern und gibt die Hoffnung, seinen Sohn, dessen Leiche nie gefunden wurde, wiederzufinden nicht auf.

Mein Fazit

Ohne zu viel zu verraten, kann ich sagen, dass mich das Ende von Der Augenjäger noch weit mehr überrascht hat, als das bei Der Augensammler der Fall war! Man wiegt sich im Glauben zu wissen, wer für die schrecklichen Ereignisse verantwortlich ist, kommt aber gegen Ende des Buchs drauf, dass man eigentlich blind war. Erst wenn Fitzek die wahre Lösung präsentiert, fällt es einem wie Schuppen von den Augen, das Puzzle fügt sich zu einem Ganzen.

Auch hier gibt es für die Charaktere wie im ersten Teil kein Happy End. Alexander bekommt zwar seinen Sohn zurück, verliert aber seine Freundin und möglicherweise sogar Seelenverwandte Alina aufgrund der traumatischen Erlebnisse denen sie seinetwegen ausgesetzt war. Doch so ist nun einmal das Leben. So ein Ende finde ich um einiges realistischer als würde alles nach dem Motto „Friede, Freude, Eierkuchen“ beendet werden.

Meine Bewertung: 5 von 5 Lesezeichen!

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