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Buchtipp: Die Toten, die niemand vermisst von Hjorth und Rosenfeld

10. September 2014

Die Toten, die niemand vermisst ist der vorerst letzte Band der Sebastian Bergmann Reihe von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt. Aber keine Angst, bald erscheint die Fortsetzung!

Die Toten, die niemand vermisst knüpft mit einem Zeitsprung von ein paar Wochen an die Ereignisse von Die Frauen, die er kannte an. Der große Unterschied zu den beiden Vorgängern: Der Fokus liegt in diesem Buch meiner Meinung nach nicht auf dem Fall, den die Reichsmordkommission lösen muss, sondern auf der Weiterentwicklung von Sebastian und seiner Beziehung zu Vanja.

Lesen - Hjorth & Rosenfeldt - Die Toten, die niemand vermisst(c) Rowohlt

Titel: Die Toten, die niemand vermisst – Autoren: Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt –
Erscheinungsjahr: 2013 – Verlag: Rowohlt – Seiten: 619

In den schwedischen Bergen werden mehrere Leichen gefunden. Um wen es sich handelt und welches Motiv hinter der Tat steckt, ist fast bis zum Ende des Buches völlig unklar. Die Reichsmordkommission samt dem wieder genesenen Sebastian Bergmann übernimmt den Fall. Die Ermittlungen fesselten mich aber nicht einmal annähernd so wie in den beiden vorangegangenen Büchern.

Im Zentrum des Buches steht vielmehr der mögliche Weggang Vanjas, die Beziehung zwischen ihr und Sebastian, die Entwicklungen im Prozess gegen Vanjas Vater und die Verstrickungen von Elinor in den Fall um Vanjas Vater. Nicht zu vergessen natürlich auch die Beziehung (?) zwischen Sebastian und Ursula, über deren Vergangenheit ich doch etwas erstaunt war. Der Fall um die Toten, die anfangs niemand vermisst, steht im Hintergrund, auch die Lösung konnte mich nicht fesseln. Die Nebendarsteller rund um die afghanische Familie störte mich an einigen Stellen sogar massiv. Viel interessanter fand ich dieses mal die zwischenmenschlichen Beziehungen. Wären diese nicht so abwechslungsreich, unvorhersehbar und unterhaltsam gewesen, wäre ich vom Buch etwas enttäuscht gewesen.

Mein Fazit

Die Toten, die niemand vermisst endet mit einem überaus gemeinen Cliffhanger für die Figuren, der die Freude auf den vierten Teil, der im Oktober erscheinen wird, ins Unermessliche steigert. Ich hoffe aber, dass es im nächsten Buch wieder einen Fall geben wird, der mich mehr in seinen Bann zieht.

Meine Bewertung: 4 von 5 Lesezeichen

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