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Buchtipp: Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes

19. Juni 2015

Da mir Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes so gefallen hat, stand es natürlich außer Frage, das ich auch die übrigen Bücher der Autorin lesen muss. Den Anfang macht das Buch Eine Handvoll Worte, das sogar noch vor dem Bestseller Ein ganzes halbes Jahr erschienen und nicht minder mitreißend ist.

Jojo Moyes Eine Handvoll Worte
(c) Rowohlt

Titel: Eine Handvoll Worte – Autor: Jojo Moyes – Erscheinungsjahr: 2012 –
Seiten: 592 – Verlag: Rowohlt

Das Buch handelt von der Geschichte zweier Frauen, die in unterschiedlichen Gesellschaften leben und von denen Unterschiedliches erwartet wird. Jennifer Stirlings einzige Aufgabe ist es, hübsches Beiwerk und eine gute sowie vorzeigbare Ehefrau zu sein. Es sind die 1960er Jahre, gemeinsam mit ihrem Mann, pendelt sie zwischen London und französischer Rivera, sie glaubt, ein gutes Leben zu führen. Bis sie ihn trifft – den Mann, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt – Anthony. Glück ist ihnen jedoch keines gewährt, denn eine Scheidung kommt in den 60er Jahren so gut wie nicht in Frage. Als Jennifer auch noch nach einem Autounfall ihr Gedächtnis verliert, scheint die Lage aussichtslos. In Eine Handvoll Worte begleitet man Jennifer und Anthony vierzig Jahre lang. Jahre, in denen sie sich immer wieder verpassen und ein Happy End nahezu aussichtslos erscheint.

Doch dank Ellie, einer jungen Journalistin, die im Jahr 2003 zufällig im Archiv ihrer Zeitung ein paar Liebesbriefe von Anthony und Jennifer findet, bekommen die beiden Liebenden eine neue Chance. Die große Liebesgeschichte beflügelt zudem Ellie, ihr eigenes Liebesleben in die Hand zu nehmen und die Beziehung, die sie mit einem verheirateten Mann führt, zu hinterfragen und letztendlich zu beenden.

Mein Fazit

Die Geschichte, die Jojo Moyes in Eine Handvoll Worte erzählt, mag zwar etwas vorhersehbar sein und an die eine oder andere Hollywood-Schnulze erinnern, nichts desto trotz kann ich das Buch jedem nur wärmstens empfehlen. Moyes‘ versteht es einfach, die Leser mit ihren Worten und Geschichten in ihren Bann zu ziehen. Das Buch ist so flüssig geschrieben, dass man in Windeseile von Kapitel zu Kapitel fliegt. Ich konnte das Buch einfach nicht weglegen, weil ich wissen musste, ob den beiden Liebenden, die sich so sehr nacheinander verzehren, ein Happy End gegönnt wird oder nicht. Zudem macht es einfach irrsinnigen Spaß, die junge Journalistin Ellie auf ihrem Weg zu einem selbstbewussteren Leben zu begleiten. Und trotz der möglichen Vorhersehbarkeit der Geschichte, gelingt es der Autorin dennoch, die Leser mit dem einen oder anderen Aha-Erlebnis zurückzulassen.

Meine Bewertung: 5 von 5 Lesezeichen

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