Österreich

Tauchen im Grünen See

9. Juli 2014

Der Grüne See in der Obersteiermark ist ein MUSS für jeden Taucher und steht daher auch bei mir mindestens einmal pro Saison auf dem Programm. Was ihn so besonders macht? Einfach alles!

Betauchbar ist der Grüne See nur im Frühjahr, kurz nach der Schneeschmelze. Dieses Schmelzwasser, das zwischen fünf und sechs Grad hat (ein Trockentauchanzug ist also empfohlen!), sorgt für das Besondere des Grünen Sees: die Sicht. Denn hier fühlt man sich dank des kristallblauen Wassers und den Sichtweiten von 10-20 Meter an die Südsee oder ähnlich tropische Tauchdestinationen erinnert.

Tauchen im Grünen See

Forelle im Grünen See

Kristallklares Wasser

Der Grüne See kann zwar mit keinem Fischreichtum punkten, den braucht es aber auch ehrlich gesagt nicht. Viel beeindruckender ist, wenn man über die unter Wasser liegenden Spazierwege taucht, auf einer der Bänke Platz nimmt oder anstatt über die kleine Brücke zu gehen, auf dieser für ein Erinnerungsfoto Platz nimmt. Bei einem Tauchgang am Grünen See kann man gewissermaßen einen „Unterwasserspaziergang“ machen.

Brücke im Grünen See

Tauchen im Grünen See

Fazit: Den Grünen See in Tragöß in der Obersteiermark sollte man mindestens (!) einmal in der Tauchkarriere betaucht haben. Denn die zahlreichen Bilder, die in diversen Tauchforen und -gruppen kursieren, geben nur einen kleinen Vorgeschmack auf das Taucherlebnis. Erst wenn man tatsächlich selbst im kristallklaren Wasser abtaucht, versteht man, woher der See seinen Namen hat.

Anmerkung: Mittlerweile gilt ein Tauchverbot für den Grünen See!

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