Wandern

Wanderung auf den Schneeberg

15. November 2014

Bereits im Sommer machten wir uns auf, den Schneeberg zu erklimmen. Ja genau, erklimmen. Denn obwohl man mit dem „Salamander“ ganz gemütlich auch bis zur Bergstation hinauffahren kann, haben wir uns dazu entschieden, von Puchberg zu Fuß auf den Schneeberg hinauf zu wandern.

Steil geht’s hinauf!

Der Bahnwanderweg verläuft entlang der Zahnradbahn und überwindet ganze 1.218 Höhenmeter. Der Weg ist angenehm zu gehen, hat aber einige steile Passagen in sich, die mich dann doch etwas ins Schwitzen brachten. Nichts desto trotz ist es ein abwechslungsreicher und vor allem gut passierbarer Wanderweg. Für eine Rast bietet sich die Mittelstation Baumgartner der Schneebergbahn an, wo es nicht nur unglaublich lecker duftende Buchteln gibt (für diese steigen jene, die mit der Bahn hinauffahren, sogar schnell aus) sondern auch einen wunderbaren Ausblick hinunter ins Tal sowie hinauf auf den Gipfel. Man sieht, welchen Weg man noch vor sich hat. Da wurde mir zugegebenermaßen doch etwas mulmig, denn das sah ganz schön steil aus. Und das war es auch! Der Weg ab der Mittelstation schlängelt sich zwischen Latschen hinauf auf den Gipfel. Immer im Blick hat man übrigens das Elisabeth Kircherl, das oben thront. Doch auch der schwerste Weg ist mal vorbei und (keuchend) oben angekommen, entschädigt einen der Ausblick, der bei Schönwetter bis zum Neusiedlersee reicht, für die Strapazen.

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Nach der Wanderung musste natürlich eine Stärkung her. Das Berghaus hinter der Bergstation hat zahlreiche österreichische Schmankerl auf der Karte. Unbedingt genießen sollte man den Schneebergkrapfen, der einen mit seinen bestimmt 1000 Kalorien wieder stärkt.

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Mit dem Salamander hinunter

Für den Weg hinunter haben wir uns aber dann für den Salamander entschieden. Für einen stolzen Preis von 25,40 Euro bringt er einen innerhalb einer Fahrzeit von 40 Minuten wieder hinunter ins Tal. Da wir aber nur eine Einzelfahrt in Anspruch genommen haben, lies sich der Preis verschmerzen. (Die Berg- und Talfahrt würde 35 Euro kosten.) Die Kraft, hinunter zu gehen hätte ich ohnehin nicht mehr gehabt, habe ich doch immerhin über 1.200 Höhenmeter überwunden.

Alles in allem kann ich den Bahnwanderweg auf den Schneeberg hinauf jedem nur ans Herz legen. Wir haben mit Pause bei der Mittelstation circa vier Stunden bis zur Bergstation gebraucht. Es ist ein abwechslungsreicher Weg, der durch verschiedene Vegetationsstufen führt und bei dem man, egal wo man sich gerade befindet, immer eine tolle Aussicht hat. Zudem gibt es entlang des Weges einige Hütten die zur Einkehr laden.

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    1. Hallo Alex, der Weg ist sehr gut markiert, man kann sich eigentlich nicht verlaufen ;-) Die meiste Zeit über führt er auch wirklich neben den Gleisen entlang. Viel Spaß, falls du die Wanderung auf den Schneeberg machst!

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