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Reisebericht: Ein Tag am Grand Canyon

17. November 2019
Aussicht am Desert View Drive

Wer will nicht einmal an den Klippen des Grand Canyons, der wohl berühmtesten Schlucht weltweit, stehen? Bei unserer Reise durch den Südwesten der USA habe ich mir diesen Traum erfüllt! Was man innerhalb eines Tages am Grand Canyon erleben kann, erzähle ich euch hier.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten den Grand Canyon zu besuchen: Am Nord oder Süd Rim. Da wir aus der Richtung Las Vegas kamen und für Erstbesucher der südliche Rand des Canyons empfohlen wird, entschieden wir uns für das South Rim (mit Übernachtung im ca. eine Fahrstunde entfernten Williams). Beim nächsten Mal (das definitiv irgendwann kommen wird) soll dann aber das weniger besuchte North Rim auf dem Programm stehen.

South Rim Grand Canyon USA

South Rim Grand Canyon USA
Erste Überraschung: Anders als erwartet befindet sich der Grand Canyon nicht mitten in der Wüste, die südliche Riffkante wird von dichten Wäldern gesäumt. Zweite Überraschung: Die Schlucht sieht man eigentlich erst, wenn man direkt davorsteht, weil man von der Riffkante hinunter in den Canyon schaut.

South Rim Grand Canyon USA
South Rim Grand Canyon USA
Das South Rim ist voll auf Touristen ausgelegt. Es gibt zahlreiche Parkplätze, ein großes Visitor Center, ein Café, Lodges und ein gut funktionierendes Shuttlesystem, das einen zu den zahlreichen Aussichtspunkten bringt. Und das alles braucht es auch! Denn alleine ist man hier wahrlich nicht. Vor allem an den den Parkplätzen nahe gelegenen Aussichtspunkten ist im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los, posierende TouristInnen soweit das Auge reicht. Will man die Schönheit dieses Naturspektakels in Ruhe genießen, muss man sich schon etwas weiter weg bewegen.

Aussicht Grand Canyon

Blick in den Grand Canyon

Blick über den Grand Canyon

Ein Spaziergang am Canyonrand

Da bei unserem Besuch am Grand Canyon leider keine Zeit für eine ausgiebige Wanderung in den Canyon war, entschieden wir uns für eine kleine Runde am Rande des Canyons. Vom Aussichtspunkt Mather Point ging es zur Bright Angel Lodge und wieder zurück. Währenddessen (die Zahl der Touristen nimmt, je weiter man sich von den Aussichtspunkten entfernt, ab) hat man immer einen atemberaubenden Blick über den Grand Canyon sowie lustige Begegnungen mit den ansässigen Eichhörnchen.

Wandern am Rand des Grand Canyon
Aussicht am Grand Canyon
Eichhörnchen am Grand Canyon
Wandern am Rand des Grand Canoyn

Wandern am Rand des Grand Canyon



Sonnenuntergang am Grand Canyon

Nach dem Spaziergang stand der Desert View Drive auf dem Programm. Auf insgesamt 35 Kilometern, die man im Gegensatz zur Straße Richtung Hermits Rest selbst mit dem Auto abfahren kann, bieten insgesamt sechs Aussichtspunkte fantastische Blicke auf den Grand Canyon. Auch hier gilt wieder: Entfernt man sich etwas vom Hauptaussichtspunkt bzw. dem Parkplatz ist es gleich viel ruhiger. Besonders gut gefallen hat es mir beim Navajo Point und dem Moran Point, wo wir dann auch den Sonnenuntergang betrachteten.

Aussicht am Desert View Drive

Aussicht am Desert View Drive

Aussicht am Desert View Drive

Blick zum Desert View

Pflanzen am Grand Canyon

Alles ging sich an diesem einen Tag natürlich nicht aus. Gerne wäre ich auch mit dem Shuttlebus zum Hermits Rest gefahren oder hätte eine kleine Wanderung in den Canyon gemacht. Aber macht ja nix, das steht dann einfach, genauso wie das North Rim, beim nächsten Mal auf dem Programm!

Desert View Watchtower Grand Canyon

Aussicht Grand Canyon

Sonnenuntergang am Grand Canyon

Sonnenuntergang am Grand Canyon

Es ist wirklich unbeschreiblich, wie gewaltig und beeindruckend der Grand Canyon ist. Natürlich kennt man ihn aus diversen Filmen, wenn man dann aber tatsächlich dort ist, bleibt einem die Spucke weg.

Warst du schon mal am Grand Canyon? Wenn ja, was hast du erlebt?

Hier findest du alle Beiträge zu meiner Reise durch den Südwesten der USA:

 

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