Österreich

Reisebericht: Ein Wochenende in Zell am See

22. Juli 2015

Einfach mal raus, wandern und gut essen. Das war der Plan. Am besten irgendwo, wo wir noch nicht waren. Nach einer kurzen Recherche entschieden wir uns, ein verlängertes Wochenende in Zell am See zu verbringen und haben es keine Minute bereut.

Innerhalb von rund vier Stunden Fahrzeit erreicht man von Wien aus Zell am See. Das kleine Städtchen in Salzburg liegt am idyllischen Zeller See und beherbergt knapp 10.000 Einwohner. Die Stadt hat mich vor allem mit ihrer wunderschönen Altstadt, unter anderem mit der Stadtpfarrkirche und dem Kastnerturm, verzaubert. Schlendert man durch den historischen Ortskern, sollte man unbedingt auf die vielen kleinen Details wie die verzierten Schilder und Fensterläden achten.

Altstadt von Zell am See

Stadtpfarrkirche in Zell am See

Was viele vielleicht nicht wissen. Vor allem bei Gästen aus Arabischen Ländern ist Zell am See sehr beliebt. Und das merkt man auch schon nach ein paar Momenten. Nicht nur die vielen Touristen aus jener Region fallen auf, sondern auch die Supermärkte und Restaurants, die sich ganz direkt an Touristen aus arabischen Ländern richten.

Einmal um den See

Da sich das Wetter leider nicht von seiner besten Seite gezeigt hat, entschieden wir uns statt einer Wanderung in luftige Höhen dazu, den Zeller See zu umrunden. Ausgangspunkt des Rundwegs ist der Bahnhof Zell am See. Von der Esplanade geht es weiter entlang der Seepromenade bis zum Südufer des Zeller Sees. Nachdem man zahlreiche saftige Wiesen durchquert hat, erreicht man den Ort Thumersbach, der gegenüber von Zell am See liegt. Statt hier entlang der Straße zu gehen, entschieden wir uns auf einen Panoramaweg abzubiegen, der oberhalb von Thumersbach eine wundervolle Aussicht auf den Zeller See und seine Ortschaften bietet. Unten angekommen entscheiden wir uns, wieder zum See zu gehen und dort eine kleine Pause im Strandbad Thumersbach einzulegen. Nach einer Stärkung ging es direkt an der Seepromenade weiter mit unserer Seeumrundung. Wir erreichten das Nordufer des Zeller Sees, passierten das Schloss Prielau und machten uns wieder auf in Richtung Zell am See. Zwischendurch lies sich auch immer mal wieder die Sonne blicken und wir erreichten nach circa vier Stunden und zwölf Kilometer wieder den historischen Stadtkern.

Zeller See

Seepromenade in Zell am See

Blick auf Zell am See

Zell am See muss man einfach mal gesehen haben! Vor allem die Kombination aus Wasser und Bergen hat es mir angetan. Auch die Auswahl an guten Restaurants ist groß und das Freizeitangebot sowieso.

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