Reisen | Spanien

Reisebericht: Ein Tag in Gibraltar

9. Juni 2019

Britische Pfund, rote Telefonzellen und Affen, die keine Scheu vor Menschen haben – das ist Gibraltar, ein Stück Großbritannien in Spanien.

Fährt man von Tarifa in Richtung Estepona (dem vorletzten Stopp unserer Reise durch Andalusien) bietet sich ein Besuch des britischen Überseegebiets Gibraltar an. Für ein paar Stunden kann man hier nicht nur britische Luft schnuppern, sondern trifft auch auf die pelzigen Bewohner des Fels von Gibraltar.

Gibraltar

Gibraltar

Gibraltar

Die Affen von Gibraltar

Hauptattraktion (und daher sehr gut besucht) ist natürlich der 426 Meter hohe Fels von Gibraltar. Um ihn zu besuchen gibt es drei Möglichkeiten: zu Fuß, mit der Seilbahn oder mit dem Taxi. Bei unserem Besuch war wirklich sehr viel los, eine Onlinebuchung des Tickets für die Seilbahn ist daher zu empfehlen. So erspart man sich dann zumindest etwas Wartezeit.

Seilbahn Gibraltar

Aussicht vom Fels von Gibraltar

Aussicht vom Fels von Gibraltar

Fels von Gibraltar

Oben angekommen begegnet man einigen der rund 250 auf dem Felsen lebenden Berberaffen. Achtung! Die Tiere sind sehr frech und öffnen gerne auch mal Rucksäcke oder Taschen, um den einen oder anderen Snack zu ergattern. Der Felsen bietet aber nicht nur die Begegnung mit den Affen, sondern auch eine wundervolle Aussicht, die Tropfsteinhöhle St. Michael’s Cave sowie eine Hängebrücke und weitere Aussichtsplattformen.

Affen Gibraltar

Affe Gibraltar

Affe Gibraltar

Affen-Verkehrsschild Gibraltar

Mitten auf dem Flughafen

Die Hauptstraße Gibraltars ist die Main Street. Hier reiht sich ein Shop an den nächsten, Schaufensterbeklebungen sind natürlich auf Englisch und die Touristenmassen schieben sich durch.

Main Street Gibraltar

Gibraltar

Wolltet ihr immer schon mal auf der Start- und Landebahn eines Flughafens stehen? In Gibraltar ist das kein Problem! Sowohl als Fußgänger als auch mit den Auto muss man bei einem Besuch nämlich den Flughafen überqueren.

Flughafen Gibraltar

Fels von Gibraltar

Leuchttürme und Höhlen

Leider haben wir bei unserem Besuch in Gibraltar nicht alles geschafft. Zum einen, weil wir ca. 2 Stunden bei der Seilbahn für die Fahrt auf den Fels von Gibraltar anstehen mussten, zum anderen weil wir an diesem Tag noch ein paar Kilometer Fahrt vor uns hatten. Auf alle Fälle sehenswert sollen aber auch der Trafalgar-Friedhof, der Europa Point, der North Mole-Leuchtturm sowie die Synagoge sein.

Rote Telefonzelle Gibraltar

Gibraltar

Park in Gibraltar

Meine Meinung zu Gibraltar ist zwiegespalten. Einerseits empfehle ich allen, die in der Nähe sind, einen Besuch des britischen Überseegebiets, andererseits schmälert die schier unendliche Zahl von Touristen (Gibraltar ist ein beliebter Hafen für Kreuzfahrtschiffe) das Erlebnis. Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass wir Gibraltar besucht haben. Allein schon die „Einreise“ über den Flughafen, die Affen sowie die Tatsache, mitten in Spanien plötzlich in England zu sein, überwiegen dann doch die Tatsache, dass so extrem viel los war. Zusammenfassend würde ich sagen: Wenn man genug Zeit hat, sollte man Gibraltar besuchen. Geht es sich nicht aus, auch nicht tragisch.

Warst du schon mal in Gibraltar? Wenn ja, was war deine Erfahrung?

Hier findest du weitere Beiträge über meine Reise durch Andalusien:

 

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