Wandern

Wandern bei den Myrafällen

24. August 2014

Am liebsten verbinde ich eine Wanderung mit etwas Sehenswerten. Mich stört das bloße gehen zwar nicht, ich werde aber gerne am Ende des Weges mit etwas belohnt, sprich einer tollen Aussicht oder ähnlichem. Bei einer Wanderung durch die Wander- und Wasserwelt Myrafälle-Steinwandklamm im niederösterreichischen Muggendorf wird man nicht erst nach der Wanderung belohnt sondern schon von Beginn an. Denn die Wasserfälle sowie die beeindruckende Steinwandklamm sorgen für pures Abenteuerfeeling.

Vom Stauteich zur Steinwandklamm

Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Parkplatz Myrafälle. Schon von Beginn an wandert man über Brücken und Stege neben den tosenden Wassermassen zum oberen Stauteich hinauf. Oben angekommen entfernt man sich erst einmal etwas von den Fällen und geht über Wiesen und Wälder zum Gasthaus Jagasitz, bei dem man entweder schon eine Pause einlegen kann oder sich direkt auf den Weg zur Steinwandklamm macht. Diese hat mich besonders beeindruckt. Auf steilen Stiegen geht es durch die enge Klamm, besonders Wagemutige können auch den Rudolf Decker-Steig gehen. Dieser war mir mit seinen steilen Eisenleitern aber schon fast zu abenteuerlich. Hier sollte man auf jeden Fall schwindelfrei sein!

Steinwandklamm bei den Mirabellen

Steinwandklamm bei den Myrafällen

Aussicht bei den Myrafällen

Wunderbare Aussicht inklusive!

Ein weiteres Highlight auf dem Weg durch die Klamm ist das sogenannte „Türkenloch“, eine Höhle, die der Bevölkerung bei der Türkenbelagerung als Zufluchtsstätte diente. Gebückt und im Dunkeln muss man sich durch die Höhle tasten, ehe man auf einem Hochplateau ankommt und eine wunderbare Aussicht über die Klamm und die sie umgebenden Wälder hat.

Käfer bei den Myrafällen

Teufelskralle bei den Myrafällen

Nun kann man entweder noch weiter in Richtung Almesbrunnberg wandern oder sich wieder auf den Weg zurück zum oberen Stausee und die Myrafälle hinab zum Parkplatz machen. Alles in allem sollte man für die Wanderung vier bis fünf Stunden einplanen. Dank der atemberaubenden Natur bekommt man jedoch einiges geboten, die Zeit vergeht daher wie im Flug.

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