Reisen | USA

Reisebericht: Ein Tag im Death Valley

12. Januar 2020
Tipps für einen Tag im Death Valley

Nach den abenteuerreichen Tagen im Bryce Canyon und Zion National Park ging es zurück nach Las Vegas, wo wir für eine Nacht blieben und die Fremont Street erkundeten. Nach der Sin City stand ein National Park auf dem Programm, auf den ich auch ganz besonders gespannt war – Death Valley. Was man an einem Tag am heißesten Ort der Welt alles erleben kann, verrate ich euch hier.

Je näher man dem Death Valley National Park kommt, desto wärmer wird es. Die höchste je gemessene Temperatur waren 56 Grad. Bei unserem Besuch waren es „nur“ 42 Grad. Heiß genug, um die Aufenthalte im Freien zu einer schweißtreibenden Angelegenheit zu machen.

Death Valley im Südwesten der USA

Death Valley im Südwesten der USA

Hitzewarnung im Death Valley

Dantes View – Death Valley von oben

Wir betraten das Death Valley über den Eingang Death Valley Junction. Unser erster Anlaufpunkt war Dantes View. Steil geht es hinauf zum wohl bekanntesten Aussichtspunkt des Valleys. Von dort eröffnet sich ein unglaublicher Blick über das Tal! Hier oben ist die Temperatur auch noch nicht so hoch, die Aussicht kann man also in vollen Zügen genießen. Ein weiteres Mal kam ich mir während der Reise durch den Südwesten der USA wie auf einem fremden Planeten vor.

Aussicht vom Dantes View im Death Valley

Aussicht vom Dantes View im Death Valley

Zabriskie Point

Nächster Stopp war der Zabriskie Point auf dem Weg zum Visitor Centre. Hier ist die Temperatur schon merklich höher, der kurze Weg vom Parkplatz zum Aussichtspunkt daher auch etwas anstrengender. Belohnt wird man aber mit einem abwechslungsreichen Farb- und Strukturspiel!

Zabriskie Point im Death Valley

Zabriskie Point im Death Valley

Badwater Basin

Nach einem kurzen Stopp im kühlen Visitor Center ging es auf der Badwater Road weiter in Richtung Badwater Basin, dem tiefsten Punkt Nordamerikas. Die Salzkruste liegt aber nicht nur 85 Meter unter dem Meeresspiegel, sondern ist zugleich auch der heißeste Punkt des Death Valley. Aussteigen und die Atmosphäre genießen sollte man aber trotzdem, auch wenn es einem schon nach wenigen Sekunden den Schweiß aus den Poren treibt. Eines ist sicher: So viel Wasser wie im Death Valley haben wir an keinem anderen Tag unseres Urlaubs getrunken!

Badwater Basin im Death Valley

Badwater Basin im Death Valley

Badwater Basin im Death Valley

Badwater Basin im Death Valley

Die Badwater Road bietet aber noch weitere interessante Anlaufpunkte, beispielsweise Natural Bridge (leider war es einfach zu heiß für eine kurze Wanderung durch den Canyon) oder Devils Golf Course.

Weg zur Natural Bridge im Death Valley

Weg zur Natural Bridge im Death Valley

Natural Bridge im Death Valley



Artists Drive

Auf der Rückfahrt in Richtung Visitor Centre zweigten wir noch beim sogenannten Artists Drive ab. Auf einer schmalen Einbahnstraße geht es hier mitten durch Felsen in allen erdenklichen Farben. Höhepunkt des Artist Drive ist der Halt Artists Palette, der, wie der Name schon sagt, an die Farbpalette eines Künstlers erinnert.

Artists Drive im Death Valley

Artists Drive im Death Valley

Artists Palette im Death Valley

Mesquite Flat Sand Dunes

Über die CA-190 verließen wir das Death Valley in Richtung Sequoia and Kings Canyon National Park. Zuvor legten wir aber noch einen Stopp bei den Mesquite Flat Sand Dunes ein. Anders als im Coral Pink Sand Dunes State Park erstrahlen die Dünen hier nicht in orange sondern zwischen weiß und gelb und sind an die 30 Meter hoch.

Mesquite Flat Sand Dunes im Death Valley

Mesquite Flat Sand Dunes im Death Valley

Mesquite Flat Sand Dunes im Death Valley

Das Death Valley hat mich wahnsinnig beeindruckt! Während man in den anderen National Parks Sträucher, Eichhörnchen, Streifenhörnchen, Echsen und mehr sieht, dominiert im Death Valley die karge und (tagsüber) unbewohnte Landschaft. Nahezu alle Highlights kann man bequem mit dem Auto erreichen, den heißen Temperaturen muss man sich also nicht zu lange aussetzen.

Warst du schon mal im Death Valley? Wenn ja, was hat dir besonders gut gefallen?

Hier findest du alle Beiträge zu meiner Reise durch den Südwesten der USA:

 

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