Irland

Reisebericht: Dublin und Umgebung

11. August 2015

Der erste Stopp unseres Roadtrips durch Irland war die Hauptstadt Dublin. Innerhalb von eineinhalb Tagen versuchten wir, so viel wie möglich zu sehen und zu entdecken – Ausgangspunkt war wie immer eine Hop On Hop Off Tour.

Liffey in Dublin
Half Penny Bridge

Dublin zu Fuß

Dublin ist eine lebendige aber überschaubare Stadt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Highlights wie Dublin Castle, Trinity College, St. Patrick’s Cathedral, Temple Bar, O’Conell Street, St. Stephen’s Green und die Shoppingmeile Grafton Street liegen in unmittelbarer Nähe zueinander.

Trinity College in Dublin
Trinity College
Dublin Castle
Innenhof des Dublin Castle
Christ Church Cathedral Dublin
Christ Church Cathedral
St. Patrick's Cathedral Dublin
St. Patrick’s Cathedral

Ein Highlight in Dublin war ganz klar der Besuch des Guinness Storehouse. In der Brauerei des berühmten irischen Biers erfährt man auf insgesamt sechs Stockwerken alles was man über Irlands Getränk Nummer eins wissen muss. Die Aufmachung der Ausstellung, mit ihren zahlreichen interaktiven Elementen und der Liebe zum Detail, konnte sogar mich als Nicht-Biertrinkerin überzeugen. Im sechsten Stock bietet die Gravity Bar einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt.

Guinness Storehouse

Guinness Storehouse

Gravity Bar Guinness Storehouse Dublin
Aussicht von der Gravity Bar auf Dublin

Ein weiterer Höhepunkt Dublin war der Besuch des berühmten Viertels Temple Bar. Hier reiht sich ein Pub an das nächste, auf der Straße spielen Bands und an jeder Ecke finden sich die obligatorischen Souvenirshops, die gut und gerne auch mal über zwei Stockwerke reichen. Temple Bar ist ganz klar das Herz Dublins. Die Auswahl an Pubs und Restaurants ist groß, kein Wunder also, dass wir unsere beiden Abendessen auch dort eingenommen haben. Einmal gönnten wir uns in einem klassischen Pub namens „The Old Mill“ einen Burger, das zweite Mal zog es uns, wie könnte es anders sein, ins Hard Rock Café.

Temple Bar in Dublin
Temple Bar
Burger im The Old Mill in Temple Bar Dublin
Burger im „The Old Mill“

Dublin ist auf alle Fälle sehenswert! Vor allem die Architektur der Häuser hat es mir angetan. Mehr als drei Tage braucht man meiner Meinung nach aber nicht, um die irische Hauptstadt zu erkunden.

Die Umgebung Dublins

Am Vormittag unseres dritten Tages hieß es dann „Irland wir kommen“. Bewaffnet mit Straßenatlas und einem etwas mulmigen Gefühl wegen des Linksverkehrs machten wir uns in unserem Mietauto auf den Weg, die grüne Insel zu erkunden. Unser erstes Ziel bildete dabei der Powerscourt Waterfall 3o Kilometer von Dublin entfernt. Der Wasserfall befindet sich in den Powerscourt Gardens, in dem sich auch das prächtige Herrenhaus Powerscourt Estate befindet, dessen Besuch wir aber ausgelassen haben. Der Wasserfall ist mit seiner Höhe von 121 Metern der größte in Irland und bietet einen hübschen Ausblick auf den ihn umgebenden Landschaftspark.

Powerscourt Waterfall
Powerscourt Waterfall

Powerscourt Waterfall

Glendalough in den Wicklow Mountains

Unser zweites Ziel dieses Tages waren die Wicklow Mountains und die alte Klostersiedlung Glendalough.   Neben dem 33 Meter hohen Rundturm, in dem sich die Mönche im 9. Jahrhundert vor Wikingerangriffen schützten, hat mich vor allem die gut erhaltene Kapelle St. Kevin’s Kitchen beeindruckt. In unmittelbarer Nähe der Klosteranlage finden sich eingerahmt von dichten Wäldern und hohen Bergen zwei große Seen. Ein Holzsteg führt über den sumpfigen Weg von der Klosteranlage zu den Seen.

Glendalough Irland
Glendalough
Upper Lake Glendalough
Upper Lake in Glendalough

christinefromvienna-reisen-dublin (16)

Sowohl der Powerscourt Waterfall als auch Glendalough haben mich mit ihrer satten grünen Natur, den dichten Wäldern und der unglaublichen weiten Landschaft beeindruckt und damit einen guten Einstieg in die übrigen Tage unserer Irland-Rundreise gegeben. Auch wenn man nur in Dublin urlaubt, bieten sich die beiden Ausflugsziele aufgrund ihrer Nähe zur irischen Hauptstadt für einen Besuch an.

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