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Buchtipp: 111 Orte in Wien, die man gesehen haben muss

25. Februar 2018

Das Rezensionsexemplar wurde mir kostenlos vom Emons Verlag zur Verfügung gestellt.

Wien ist abwechslungsreich, interessant, vielseitig und wunderschön. Wer mich kennt weiß, dass ich mein Herz an meine Wahlheimat verloren habe. Für mich gibt es an den Wochenenden nichts schöneres, als durch Wien zu schlendern und neue, unbekannte Ecken zu entdecken. Dabei lasse ich mich gerne von Blogs, zum Beispiel Vienna Inside, sowie Büchern, etwa 50 Dinge, die ein Wiener getan haben muss, inspirieren.

Neu in meinem Bücherregal ist 111 Orte in Wien, die man gesehen haben muss von Peter Eickhoff. Darin finden sich sowohl mir bereits bekannte Orte wie der Böhmische Prater oder das Wien Museum, besuchenswerte Kaffeehäuser, grüne Oasen sowie unbekannte Ecken wie das Kriminalmuseum oder das Zauberkastenmuseum.

Was man in Wien gesehen haben muss

Wien ist berühmt für seine Kaffeehauskultur. Demgemäß dürfen natürlich auch die Wiener Kaffeehäuser nicht fehlen. Laut Autor Peter Eickhoff sollte man also das Kaffee Alt Wien, das Café Anzengruber, das Café Bräunerhof, das Café Engländer sowie das Café Prückel unbedingt besuchen.

Auch die Wiener Bäder finden Ihre Beachtung. Wer nicht nur das kühle Nass sondern auch historisches Flair genießen will, dem wird das Amalienbad oder das Neuwaldegger Bad empfohlen. Da ich weder das eine noch das andere Bad kenne, kommen sie direkt mal auf meine To-do-Liste für den Sommer!

50 Prozent der Fläche Wiens sind Grünflächen. Genau darum liebe ich diese Stadt so sehr! Auf der einen Seite genießt man die Vorzüge der Großstadt, auf der anderen Seite gibt es zahlreiche grüne Fleckchen, an denen man den Verkehrslärm und die drängelnden Menschenmassen hinter sich lassen kann. Den Tipps des Autors – Botanischer Garten, Lobau, Augarten und mehr kann ich mich deshalb nur anschließen – definitiv Orte, die man gesehen haben muss!

Skurriles Wien

Aber auch der eine oder andere skurrile Tipp findet sich in 111 Orte in Wien, die man gesehen haben muss. Aber wie heißt der bekannt Werbespruch so schön? „Wien ist anders.“ Von daher verwundert es vielleicht nicht, dass es im Erzbischöflichen Palais ein Dessousgeschäft gibt oder das Stundenhotel Orient alles andere als schmuddelig und verrucht ist. Am skurrilsten finde ich jedoch, dass einer der Orte, den Peter Eickhoff in seinem Buch empfiehlt, der Busbahnhof Erdberg ist! (Jeder, der schon einmal dort war oder vorbeigefahren ist, wird verstehen, warum ich diesen Tipp nicht ganz nachvollziehen kann.)

111 Orte in Wien, die man gesehen haben muss ist ein Buch für alle, die nach Wien reisen und die österreichische Hauptstadt nicht nur von ihrer touristischen Seite kennenlernen wollen. Ich kann das Buch aber auch allen, die in Wien leben, empfehlen. Denn auch wenn man das Gefühl hat, Wien und seine Highlights zu kennen, wird einem das Buch von Peter Eickhoff sicherlich das eine oder andere Neue aufzeigen.

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